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Kurzbiographie :          Kurzbiographie.pdf



         Der Mensch ist die Brücke zwischen Himmel und Erde, Himmel und Hölle

Kinder und Künstler teilen die Leinwand der Seele, „wirkende“ und „wissende“ Instanzen, wo alles anfägt und alles endet auf die Bühne des Weltlichen.

Begeisterung befreit den Menschen von Ängsten und Vorurteilen, und öffnet somit seinen Verstand im Geiste des universalen Wissens, mit der Verbindung zum LOGOS, was ja auch das Glied ist welches den Kreis schließt. Der Kreis ist wiederrum in der Distanz, nur ein Schnittpunkt von 2 Geraden.

Das was den Menschen vom Kind in ihm, und von dem Künstler aus ihm, wegführt, ist gerade eben der Verlust der ursprünglichen Begeisterung.

 Das Problem an sich exisiterit nicht, es existieren nur sogenannte Problemaufgaben. Und nur der der etwas entziffert oder löst begegnet dem Problem, sich mit einer bestimmten Problematik beschäftigend. Das Problem von dem Picasso spricht, kann in zwei Aufgaben auftreten:

In den Aufgaben der Kunst und in den Aufgaben des Erwachsenwerdens. Die Gabe der Begeisterung pflegend, bzw. die ursprüngliche Lebensfrische des immer von neuem geboren Geistes, werden wir das feinste „Mittel“ haben, das gleichzeitig beide Aufgaben unterstützt: Die der Kunst und des Erwachsenwerdens.

 "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem besteht darin, wie es ein Künstler bleiben kann, wenn es aufwächst." (Pablo Picasso)



       Meine Biographie



Die Biographie ist nicht eine Ansammlung von Tatsachen, sondern die Geschichte eines
Prozesses. So ist der Stein zu Sand zerfallen, und aus dem Sand wurde neuer Stein.
Aeolus, der griechische Gott des Windes, erbaute die Schlösser.
So wie die himmlische Geometrie, war auch die Irdische kein bisschen zufällig und
immanent genau. Jeder Schnittpunkt zweier Linien wurde beschriftet. Jeder Punkt ist
wiederum ein Kreis, oder genauer, in welchen ich hineinbliche und neue Punkte und
Schnittpunkte suche.
 
Nahezu jede nahtlose nächtliche Stille vermutet in der dichten und duftenden Finsternis, so dicht wie der Rotwein aus Hilandar, den Duft des Weihrauches aus Athos. Ein klein wenig Wasser, und einen Schnittpunkt zweier Geraden, auf welchen ich eine Rose von Jericho niederlegen kann, wird mir morgen genügen.
Das ist mein (altes) Testament (mir).
Das Getöse Hebrons und die Wurzeln, die ich an den Sohlen mitziehe.

Jedes künstlerische Werk ist ein zwangsläufiges Produkt der Arbeit eines forschenden Geistes, welcher sich als Werkzeug der künstlerischen Medien bedient und daher Künstler gennant wird.

Jeder Künstler ist ein Forscher, der die ihm zugeneigten Medien im Namen seiner Erforschung erklingen lässt. Ohne sich nach ihnen umzudrehen sucht er weiter, weil es nicht seine Aufgabe ist zu schaffen, sondern zu erkennen. Der Künstler erlangt seine Erkenntnis durch Selbsterfahrung, und er hinterlässt ein Produkt desselben.

Die Hauptidee oder der Kernantrieb ist die Erforschung. Alles andere ist lediglich ein zwangläufiges Nebenprodukt dessen oder Begleitmaterial.

Die Kunst ist eine Vorrichtung, die dem Menschen zum Gebrauch gegeben wurde. Genauer gesagt, es ist ein Generator mit einem gemischt zusammengesetzten Antrieb, bei dem das Getriebe aus dem eigenen Generator gespeist wird. Erkenntnisse, die während des Malens entstehen, sind Entitäten, die nicht vertretbar sind durch Wörter oder Symbole.
Es werden die gesamten Kontexte als Blöcke von Informationen wahrgenommen. Gesetzmäßigkeiten werden aufgedeckt und alles macht Sinn, und alles passt so wie es ist.